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Appartements und Staatsgalerie

Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie, dass das Fürstbischöfliche Appartement gerade wegen einer grundlegenden Restaurierung geschlossen ist und voraussichtlich Ende 2020 wieder zu besichtigen sein wird. Wir bitten für die Einschränkungen um Verständnis.


Fürstbischöfliches Appartement

Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Kavalierstafelzimmer
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Weißer Saal
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Speisesaal, Deckenbild, Detail
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Audienzzimmer, Porträt König Otto
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Speisesaal, Gemälde im Deckenstuck
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Speisesaal
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Vorzimmer, Gemälde im Deckenstuck
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Audienzzimmer, Porträt Königin Amalie
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräumer, Chinesisches Kabinett, Deckengemälde
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräumer, Chinesisches Kabinett
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, ehemalige Privatkapelle, Deckengemälde
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Gelber Salon
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Nebenraum, Gemälde "Segelschiff"

Diese Raumfolge im ersten Obergeschoss wurde ab 1703 unmittelbar nach der Vollendung der beiden barocken Fassadentrakte als endgültige Wohnung des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn (reg. 1693-1729 ausgestattet. Auch den späteren Bamberger Fürstbischöfen diente dieses Appartement als Wohnung. Dies erklärt einige Veränderungen der ursprünglich spätbarocken Einrichtung unter Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn (reg. 1729-1746) und vor allem unter Adam Friedrich von Seinsheim (reg. 1757-1779).

Anders als in den stilistisch verhältnismäßig einheitlichen, spätbarocken »kurfürstlichen Zimmern« treten hier Dekorationen verschiedener Stilstufen zu einem kontrastreichen Ensemble zusammen, das die ganze stilistische Spannweite des 18. Jahrhunderts durchmisst – von den schwerbewegten spätbarocken Stuckdecken Johann Jakob Vogels (1661-1727) über die verspielten, anmutigen Régence-Dekorationen des zweiten Vorzimmers und die reifen Rokokoformen des »Gelben Salons« bis zu den kaltglänzenden klassizistischen Stuckaturen Materno Bossis (1737-1802) im »Weißen Saal« und den Ausstattungen des 19. Jahrhunderts im Ankleide- und Schlafzimmer. Die heutige Möblierung lässt all diese verschiedenen Stilstufen zu ihrem Recht kommen und schließt eng an die vorhandenen archivalischen und fotografischen Quellen an.


 
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